PNF-Kabat

Krankengymnastik nach dem PNF Konzept
PNF - das propriozeptive neuromuskuläre Fascilitations-Konzept.
Ein Konzept der neurophysiologischen Krankengymnastik zur Bahnung von Bewegungen über die funktionelle Einheit von Nerven und Muskel. Die Bahnung läßt sich stimulieren durch exterozeptive Reize über Haut, Auge und Gehör.

Taktile Stimulation
über manuellen Kontakt auf der Haut;

Visuelle Stimulation
über den Blickkontakt zum Therapeuten und zur übenden Körperregion;

Verbale Stimulation
über das Präparations und das Aktionskommando;

Propriorezeptive Reize
über den Bewegungsapparat;

Fascilitation:
Bahnung physiologischer Bewegungsmuster;

Dehnung:
Auslösen monosynaptischer Reflexe mittels Dehnung und kurzzeitiger Überdehnung einer Muskelgruppe, wodurch eine Bewegungsbahnung und Kontraktion der
beübten Muskelgruppe erfolgt;

Gelenkstimulation über Traktion
bei welcher ein Auseinanderziehen der an der Bewegung beteiligten Gelenke erfolgt zur Nutzung bei Vordehnung von Bewegungen gegen die Schwerkraft und zur Schmerzlinderung oder-

Approximation
bei welcher eine Kompression, der an der Bewegung beteiligten Gelenke durchgeführt wird, zur Nutzung bei Bewegung mit Schwerkraft und zur Stabilisation, mit dem Ziel der Durchführung von komplexen Bewegungsmustern, die durch exterozeptive und propriorezeptive Reize ausgelöst werden und sich an Bewegungen aus Alltag und Sport orientieren.

Overflow:
Die Ausnutzung der Irradiation durch überschießen der Kraft von kräftigeren Muskelgruppen auf schwache Muskelgruppen.
Die Ziele des neurophysiologischen PNF- und Bobath-Konzeptes sind: Erlernen koordinierter, physiologischer Bewegungsabläufe, Abbau pathologischer Bewegungsmuster, Normalisierung des Muskeltonus, Muskelkräftigung, Muskeldehnung und damit der Normalfunktion.

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