Das Bobathkonzept, welches in der Therapie
entsprechend des Behandlungsschwerpunktes ineinander übergeht:


Inhibition:
Hemmung pathologischer Bewegungsmuster und des Tonus, um eine bessere Ausgangssituation für aktive Bewegungen zu schaffen.

Fascilitation:
Bahnung physiologischer Bewegungsmuster

Stimulation:
Vorbereitung und Einleitung von Bewegungen durch verschiedene Techniken/Maßnahmen, die unmittelbar die Nahsinne beanspruchen, wobei die inhibitorische Stimulation von der fascilitierenden, aktivierenden Stimulation unterschieden wird, was sich auch aus den unterschiedlichsten Krankheitsbildern ergibt, wie z.B. bei Hemiphlegien, apoplektischem Insult, multiple Sklerose, Morbus Parkinson und andere (Störungen der reziproken Innervation), bei denen eine gleichzeitige Hemmung, bzw. Kontraktion von Agonist und Antagonist als Bewegungsunfähigkeit oder unangepaßte Bewegung vorliegt, sie erniedrigt, erhöht oder auch fluktuierend keine Basis für koordinierte Bewegung darstellt, z. B. bei pathologischen Bewegungsmustern: Tonischer Labyrinthreflex, asymmetrischer-tonischer Labyrinthreflex, symmetrisch-tonischer Labyrinthreflex, assoziierte Reaktionen und überschießende Stützreaktion, was eine Einengung der Willkürmotorik darstellt.


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